Das Dorf Riveris

355 Einw., Höhe 200 m ü. NN (200 m bis 250 m ü. NN) - Riveris im eng eingeschnittenen Tal des Riverisbaches verdankt seinen Namen röm. Ursprung. Friedrich von der Brücke verpfändet dem Erzbischof Theoderich von Trier (1212 bis 1242) die ihm zustehende Gerichtsbarkeit im erzbischöflichen
Dorf "Ruverisse", das heutige Riveris. Das Tal der Riveris ist reich an Naturdenkmalen in Form von Quarzitfelsen, wie der "Langenstein (Gemarkung Morscheid) und der "Weißenstein" in der Nähe des Festplatzes.

Eine alte, kleine Kapelle wurde 1818 restauriert und gleichzeitig erweitert, um 1853 einem Neubau zu weichen, der inzwischen wiederum renoviert wurde. Ein barocker Holzaltar des 18. Jh. mit Drehtabernakel stammt aus der Pfarrei Osburg, der Riveris im Mittelalter zugehörte. Interessant ist die Holzfigur des hl. Valentinus aus dem 18. Jh., die mit 84 cm Höhe in sitzender Haltung ausdrucksvoll gearbeitet ist. Ebenso die 86 cm hohe Holzfigur des hl. Augustinus, mit dem Herz als seinem Symbol. Schutzpatrone von Riveris sind die heiligen Cornelius und Valentinus.
Mehr dazu unter "Die Kapelle von Riveris"

Die Riveristalsperre als Trink-Wasserreservat für die Stadt Trier und das Ruwertal wurde von den Stadtwerken von 1954 bis 1957 erbaut. Baden und Wassersport sind nicht erlaubt. Für das Auge ist sie ein Kleinod in der herrlichen Waldlandschaft. Eine Oase der Ruhe umgeben von Mischwäldern, die immer wieder Ausblicke auf den blauen, stillen See freigeben. Außerdem kann man eine wunderschöne Wanderung um die Talsperre unternehmen !
Mehr dazu unter "Die Riveris - Talsperre"